Sonntag, 22. März 2009

Mit der Lebensgrundlage Wasser sorgsam umgehen

Weltwassertag am Sonntag
Nach Warnung von UN-Experten bis 2013 vier Milliarden Menschen
Probleme mit Trinkwasserversorgung

"Wir müssen mit der Lebensgrundlage Wasser sorgsam und
verantwortungsvoll umgehen", betonte Petra Bayr,
SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung am Samstag
gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Der Weltwassertag, der am Sonntag
zum 16. Mal begangen werde, sei ein Anlass auf die weltweit immer
prekärer werdende Situation des Mangels an sauberem Trinkwasser
aufmerksam zu machen. Nach Warnungen von UN-Experten könnten bereits
im Jahre 2013 bis zu vier Milliarden Menschen, also knapp die Hälfte
der Erdbevölkerung, Probleme mit der Versorgung mit sauberem
Trinkwasser haben. ****

"Bereits jetzt sind eine Milliarde Menschen weltweit ohne Zugang
zu sauberem Trinkwasser. Dies führt zu Krankheiten, großem
menschlichen Leid und in manchen Teilen der Welt werden schon jetzt
Kriege um den Rohstoff Wasser geführt", so Bayr, die weiter
ausführte, dass sich diese Problematik durch Klimawandel,
Bevölkerungswachstum aber auch durch Verschwendung und Verschmutzung
in den nächsten Jahren noch verschärfen werde. Die Versorgung mit
sauberem Trinkwasser sei ein Grundrecht des Menschen, so Bayr und man
müsse verhindern, dass Private oder Firmen Kapital aus dem Mangel an
sauberem Trinkwasser schlagen.

Die SPÖ-Umweltsprecherin erinnerte daran, dass zwar rund drei
Viertel der Erde von Wasser bedeckt, mehr als 90 Prozent davon aber
untrinkbares Salzwasser ist. Nur rund ein Prozent des weltweiten
Wasservorkommens ist trinkbar. Dies stellt vor allem die
Entwicklungsländer vor große logistische Probleme, vielerorts sind
die erreichbaren Vorräte an Trinkwasser bereits aufgebraucht und
verschmutzt. Es sei, so Bayr, die Aufgabe der Staaten der
industrialisierten Welt, die Entwicklungsländer mit nachhaltiger
Entwicklungsarbeit, wie dem Transfer von modernen Technologien zum
Schutz von sauberem Wasser und zur Aufbereitung von vormals
untrinkbarem Wasser, wie beispielsweise Entsalzungsanlagen zu
unterstützen.

Bayr zeigte sich erfreut darüber, dass Wien beim 5.
Weltwasserforum, das aktuell in Istanbul stattfindet, im Rahmen des
International Water Consesus als "Champion City" für herausragendes
Management im Umgang mit der Ressource Wasser und für die aktive
Rolle bei wasserwirtschaftlichen Angelegenheiten im Donauraum
ausgezeichnet wurde. "Wir in Österreich haben das Glück mit Wasser
qualitativ und quantitativ sehr gut ausgestattet zu sein und gerade
deshalb muss das Bewusstsein von Betrieben, aber auch jenes der
Bevölkerung, getreu dem Motto des diesjährigen Weltwasserforums
'Grenzübergreifendes Wasservorkommen', für den sorgsamen Umgang mit
der Lebensgrundlage Wasser geschärfte werden. Denn: Wasser ist die
Grundlage allen Lebens auf diesem Planeten und das gemeinsame Erbe
aller Menschen!

Mittwoch, 18. März 2009

Golfprojekt am Traunsee

Die Maturaprojektgruppe „Golfclub Traunsee Kirchham" zeigte in der Raiffeisenbank Laakirchen ihr Ergebnis der Maturaprojektarbeit. Die Projektgruppe, bestehend aus Theresa Hitzenberger, Christian Austaller, Stefan Huemer und Andreas Kappl unter der Leitung von Christa Spiesberger-Höckner, organisierte mit Hilfe des Auftraggebers Matthias Hitzenberger im vergangenen September ein "Bring your Friends" Turnier am Golfplatz Traunsee Kirchham.
Bei so tollen Golfprojekten des Nachwuchses muss man um den Golfsport keine Angst haben!

Matthias Hitzenberger informierte über die Entstehung und Führung eines Golfclubs, der Laakirchner Bürgermeister, Klaus Silbermayr, gratulierte der Projektgruppe zu dieser ausgezeichneten Arbeit.

Montag, 29. Dezember 2008

railjet verbindet Wien mit Budapest und München

Linzerin: railjet verbindet Wien mit Budapest und München
Neues Servicekonzept auf 743 Kilometern genießen Der railjet steht für Geschwindigkeit, Komfort, Design und ein völlig
neues Servicekonzept auf 743 Kilometern zwischen Budapest und München. Je nach Klasse reicht das Servicekonzept vom Café im Bistrowagen bis zum Am-Platz-Service. Im Ticket der Premium Class sind Getränke und eine große Auswahl an Snacks, Hot Towels, ein umfangreiches Angebot an Zeitungen und Magazinen, Am-Platz-Service und die Sitzplatzreservierung inklusive. In der First Class sind ein
Welcome Drink, Cold Towels und ein umfangreiches Angebot an Zeitungen und Magazinen im Ticketpreis inbegriffen. Und in der Economy Class gibt es einen railjet-Trolleyservice mit Kaffee, kalten Getränke und
Snacks. Das Beste dabei: Für den railjet gelten die Standardtarife der ÖBB-Personenverkehr AG.

Mittwoch, 24. September 2008

Breitband endlich ausbauen im ländlichen Raum!

Forderung: Lückenschluss im ländlichen Raum - Es gibt immer noch 'weiße Flecken' in Österreich, die nicht mit Breitband versorgt sind.

Ziel muss es sein, alle Bürger/-innen mit dieser wichtigen Kommunikationstechnik zu versorgen und sie an den sich daraus ergebenden Möglichkeiten und Chancen teilhaben zu lassen. Daher ist ein gleicher, leistbarer und barrierefreier Zugang zu Breitband-Internet notwendig. Glasfaser-Kabel ermöglichen eine wesentlich schnellere Verbindung als mit herkömmlichen Leitungen und sind die Technologie der Zukunft. Damit werden vor allem die Kreativwirtschaft
aber auch KMUs (kleinere und mittlere Unternehmen) im ländlichen Raum unterstützt, die auf schnelle Verbindungen zu vernünftigen Preisen angewiesen sind. Als ersten Schritt dazu fordert Forum Land den Ausbau der Vermittlungsstellen in Österreich. Insgesamt gibt es 1.460
dieser Knotenpunkte. Ein Ausbau würde laut Telekom rund EUR 1,6 Mrd. kosten. "Wären die EUR 500 Mio. aus der Breitband-Offensive investiert worden, hätte bereits ein Drittel dieser Knotenpunkte ausgebaut werden können. Bewusstsein schaffen 96% aller österreichischen Haushalte haben einen potenziellen Zugang zu Breitband, aber nur 43% nutzen diese Möglichkeit. Es muß Information und Angebot an Inhalten und Möglichkeiten, die mit Breitband erreicht werden können, weiter ausgebaut werden.
Österreich fällt bei moderner Kommunikationstechnologie sonst zurück!
Infos auch auf LifeType

Mittwoch, 27. August 2008

Grillitsch fordert bessere Infrastruktur im ländlichen Raum durch Innovationsfonds

"Die Zukunft und die Chancen des ländlichen
Raumes in Österreich hängen insbesondere auch von seiner
Infrastruktur-Ausstattung ab. Investitionen in die
Breitband-Technologie sind das Fundament für eine moderne
Informationsgesellschaft und bringen positive Wachstumseffekte nicht
nur in den vor- und nachgelagerten Bereichen der Telekom-Branche,
sondern erzeugen auch Multiplikatoreffekte in anderen Sektoren. Rund
die Hälfte des Wirtschaftswachstums in Österreich stammt aus
Informations- und Kommunikationstechnologie." Dies stellte heute
Forum Land-Obmann Fritz Grillitsch in einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit David Ungar-Klein, dem Herausgeber des
österreichischen "Future Business Austria Infrastrukturreports",
fest. Beide sprachen sich klar für eine gezielte Fortführung der
Breitband-Offensive unter besonderer Berücksichtigung der
Glasfaser-Technologie aus. Ansonsten drohe dem ländlichen Raum ein
enormer Wertschöpfungsverlust, warnten Grillitsch und Ungar-Klein. "Eine ungeheure Chance für den ländlichen Raum liegt in der
Verbindung von nachhaltiger Wirtschaftsweise, intakten
Lebensgrundlagen und modernster Technologie", erklärt der Forum
Land-Obmann. "Der ländliche Raum in Österreich umfasst über 90% der
Fläche unseres Landes. Mehr als die Hälfte aller Einwohner - nämlich
rund 4,5 Mio. Menschen - wohnen hier. Die ländlichen Regionen sind in
Österreich - im Gegensatz zu vielen anderen Ländern - ein
wettbewerbsfähiger Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort. Damit
dies auch künftig so bleibt und um einer Abwanderung
entgegenzuwirken, fordern wir offensive Strategien zur Stärkung
dieser Regionen", unterstrich Grillitsch.Breitband-Offensive unbedingt fortführen "Die Breitband-Offensiven der vergangenen Jahre waren ein
wichtiger Impuls. Eine mit EUR 500 Mio. dotierte Fortführung dieser
Initiative wurde im Regierungsprogramm festgelegt. Gekommen ist aber
nichts, denn der zuständige Infrastrukturminister Werner Faymann hat
keine Aktionen in diese Richtung gesetzt", kritisierte der Forum
Land-Obmann. Dabei würden die positiven Effekte der bisherigen
Maßnahmen für sich sprechen - jeder geförderte Euro habe
Investitionen in Höhe von EUR 13,10 gebracht, verwies Grillitsch auf
den enormen Multiplikator-Effekt und forderte eine Fortführung dieser
Offensive.
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